Zeitreise

Ein Beitrag zum Themengebiet im Netz, geschrieben am 8. Februar 2010 von Markus Sorger

Bislang schon war GoogleEarth ein tolles Progamm. Man konnte Weltreisen an seinem Rechner unternehmen und sich die interessantesten Orte anschauen — zumindest die Bilder, die Satelliten – und Flugzeugaufnahmen hergaben. Seit einiger Zeit war es auch schon möglich, in den verschiedenen Aufnahmen der letzten zehn bis fünfzehn Jahre zu blättern, so daß man die Entwicklung einer Stadt gut beobachten kann. Seit kurzem sind nun auch Bilder aus der Zeit des zweiten Weltkriegs von 35 deutschen Städten verfügbar, es sollen bald weitere Städte und in den Großstädten auch verschiedene Daten (beispielsweise vor und nach einer Bombardierung) hinzukommen. Von Berlin gibt es schon Übersichten von 1943, 1945 und 1952. Das finde ich tatsächlich eine höchstinteressante Erweiterung, wird einem so der harte städtebauliche Einschnitt des Krieges durch seine Zerstörungen doch besonders gut vor Augen geführt.

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Das Mondschiff

Ein Beitrag zum Themengebiet Bücher, geschrieben am 7. Februar 2010 von Markus Sorger

Nachdem ich Euch hier schon Das Rote U empfahl, will ich noch ein zweites Kinderbuch von Wilhelm Matthießen vorstellen: Das Mondschiff. Auch hier geht es wieder um eine Schülertruppe und auch hier spielt der Rhein eine Rolle, auch wenn es bei dieser Geschichte auf einer kriminalistischen Schiffsreise stromaufwärts geht.

Schon seit Wochen liegt ein geheimnisvolles Schiff in einem Seitenarm des Rheins. Von einem Bewohner ist nichts zu sehen, nur ein gigantischer Hund scheint es knurrend zu hüten und schon bald ranken sich die ersten Gerüchte um das Boot. Plötzlich schlittern vier Freunde mitten in die Geschehnisse an Bord und ehe sie sich versehen, sind sie sogar Crew. Der Kapitän ist ein kauziger Mann, der zur Begrüßung einem nicht die Hand geben kann, weil er sie ja in den Taschen hat. Nach und nach begreifen sie, daß sie nicht nur Schiffsbesatzung sind, sondern auf Schatzsuche und daß es nebenher noch Verbrechen aufzudecken gibt. Eine tolle Geschichte, die einen nebenher auch noch in das Kirmes- und Zirkusleben der 20er mitnimmt.

Auch dieses Buch kann man bestimmt ganz toll vorlesen.

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Gut warten

Ein Beitrag zum Themengebiet unterwegs, geschrieben am 6. Februar 2010 von Markus Sorger

Ursprünglich wollte ich für meine heutige Heimreise ein Hotel buchen. Wir kamen um 03:30 in Würzburg an, der Zug fährt immer noch erst um 07:30 und bei diesen Temperaturen hatte ich keine Lust auf eine weitere Nacht im Bahnhof. Dann mußte ich aber feststellen, daß die günstigen Hotels rund um den Bahnhof alle ausgebucht waren, erst ab 90,00€ war was zu machen. Vielleicht ist meine Einstellung komisch, aber das ist ein Preis, den ich für ein paar Stunden privat nicht zu zahlen bereit bin und darum würde ich das auch meinem Arbeitgeber nicht aufbürden, obwohl der das ohne zu murren zahlen würde. Darum verbrachte ich die Nacht in einer amerikanischen Pizzaria, die einer Tankstelle angegliedert ist. Erst mal also kein hipper Ort, an dem ich aber eine wirklich gute Zeit verbrachte. Grund dafür ist, daß ich dort nicht der einzige war, der Zeit totzuschlagen hatte und so unterhielten wir uns sehr angenehm und unglaublich offen. So offen wie man sich nur mit Menschen unterhalten kann, die man sympathisch findet, aber sicher nicht mehr wiedersehen wird.

So beschwingt stieg ich dann in den Zug und hatte dort dann eine Sitznachbarin …

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23:53

Ein Beitrag zum Themengebiet Kastelruther Spatzen, geschrieben am 6. Februar 2010 von Markus Sorger

Das ist ein guter Laderekord, finde ich. Und es wird verdammt schwer, den zu unterbieten.

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Notausgang

Ein Beitrag zum Themengebiet Kastelruther Spatzen, Venues, geschrieben am 5. Februar 2010 von Markus Sorger

“Türen in Notausgängen haben sich in Fluchtrichtung zu öffnen.” habe ich mal gelernt. Nun. Wenn man fest genug dagegen rennt, dann werden natürlich auch Spiegel und kräftige Sperrholzplatte in Fluchtrichtung nachgeben. :-)

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Rock ‘n’ Roll – Catering

Ein Beitrag zum Themengebiet Kastelruther Spatzen, geschrieben am 5. Februar 2010 von Markus Sorger

Gemeinhin hat man ja die schillernsten Vorstellungen davon, wenn man über das Leben Backstage spricht. Barbusige Frauen sind zu mehr willens, als man sich überhaupt vorstellen kann, der Alkohol fließt in Strömen und natürlich gibt es auch Curry – Koks …… äh …… Kokos – Suppe. Ist doch klar, oder ?

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Das rote U

Ein Beitrag zum Themengebiet Bücher, geschrieben am 5. Februar 2010 von Markus Sorger

Bei diesem Wetter, bei dem die Flüsse teilweise zugefroren sind, muß ich einfach an Kinderbuch denken, daß ich früher wirklich liebte: Wilhelm Matthießens Das Rote U. Auch wenn der Autor sich im Laufe seiner Schaffensphase in eine politische Richtung entwickelte, die unakzeptabel ist, so sind seine frühen Kinderbücher wirklich schön. Das Rote U spielt in einem kleinen, nicht weiter benannten Ort am Rhein in der Nähe Düsseldorfs, den Beschreibungen nach vielleicht in Kaiserswerth. Da ich selbst in der Gegend, in Huckingen, aufwuchs, war es für mich natürlich zusätzlich spannend, eine vermeintliche Geschichte aus meiner Gegend zu lesen.

Es ist Winter, auf dem Rhein treiben dicke Eisschollen und eine Schülerbande bekommt geheime Befehle von einem unbekannten Anführer, der sie nur allzugut zu kennen scheint. Die Aufgaben die sie da aufgegeben bekommen sind spannend, zeugen von Humor und helfen letztlich, einen Menschen aus tödlicher Gefahr zu retten. Ich habe das Buch in den letzten Tagen nochmal gelesen und finde, daß es das ideale Vorlesebuch für Kinder zwischen acht und zehn Jahren ist, zum Selbstlesen auch noch für ältere. Es ist im Stil sehr mit Erich Kästner vergleichbar und natürlich merkt man es ihm an, daß es schon achtzig Jahre alt ist. Das finde ich aber eher schön und tut der Faszination und der Spannung die für Kinder entsteht sicher keinen Abbruch.

Also eine klare Empfehlung sich Kind, Neffen, Enkel, Nachbarsgör zu schnappen und das Buch in Ruhe noch schnell vorzulesen, während es draußen noch so kalt ist.

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Wilkommen in Deggendorf

Ein Beitrag zum Themengebiet Kastelruther Spatzen, geschrieben am 5. Februar 2010 von Markus Sorger

Wie schon letztes Jahr, so spielen wir auch dieses mal wieder in der neuen Halle in Deggendorf. Der örtliche Veranstalter gehört mit zur zuverlässigen und herzlichen Sorte, wie man schon hier sehen kann. Der Karneval hat so dann auch Einzug in unsere Welt gehalten. Draußen vor der Halle wieder Berge von Schnee — ich bin fast etwas beruhigt. Ansonsten alles so wie’s sein soll.

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Frühlingsschock

Ein Beitrag zum Themengebiet unterwegs, geschrieben am 4. Februar 2010 von Markus Sorger

Nachdem gestern in Hamburg und Crailsheim mit heftigen Schneefällen und großen Schneebergen an den Straßenrändern das Wetter noch eindeutig winterlich war, liegt in Karlsruhe zumindest rund um die Halle kein Schnee mehr. Nix. Gar nix. Weggeschmolzen. Dafür blühen in den Beeten des benachbarten Parks schon die ersten Hornveilchen und es weht mittags ein lauer Wind, den man auch gut nur im Pullover und ohne Jacke genießen kann. Bis es dann auch in Hamburg soweit ist, werden aber wohl noch ein paar Wochen vergehen, fürchte ich.

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Fachpersonal

Ein Beitrag zum Themengebiet Kastelruther Spatzen, Technik, geschrieben am 4. Februar 2010 von Markus Sorger

Wir spielen heute in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe, eine Halle, die man ohne zu übertreiben einen fleischglasgewordenen Hallraum nennen kann. Auch wenn ich die Architektur durchaus schön finde (hier mehr), ist die Riggingsituation etwas eigenwillig. Aber wir basteln uns da dann auch rein. Um kurz vor zehn heute morgen besprach ich mit dem örtlichen Rigger, wie wir’s denn machen, danach wurden die Punkte hochgezogen und um spätestens 12:00 Uhr war für jedermann klar zu sehen, wo was wie hängen wird.

Um 16:00 Uhr kommt der zuständige Bühnenverantwortliche des Hauses und will noch zwei Video – Punkte umgehangen haben, weil er das so nicht verantworten kann. Meine erste Reaktion: Aufbaubeginn war um 10:00 Uhr und laut BA hätten Sie hier sein müssen. Nun soll also ein 80kg wiegender Rigger noch mal hoch und Punkte um 50cm verschieben, die vielleicht 60kg wiegen, weil die Stahl(!)truss das an der Stelle angeblich nicht trägt. Eigentlich müßte ich jetzt dem Rigger verbieten da hochzugehen und statt dessen einen Steiger anfordern; die Traverse trägt das ja nicht. Aber man will sich ja nicht aufs selbe Niveau begeben.

Nachtrag 23:15 Uhr: passend zum Riggingsachverstand bot uns übrigens der Hauselektriker diesen nicht ganz fachgerechten Adapter 32A auf 16A an. Eingeweihte wissen schon……

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